Aktualisiert am 10.10.04

 

                                    

 

 

Fachberatung Informatik

   Dienstbesprechung für SysAdMin am 11.10.04, 14:30, VS Königsdorf

           Dienstbesprechung für SysAdMin am 26.11.03, 15:00, VS Königsdorf


   Fortbildungen aus dem Bereich der Computertechnik  


           Links zu pädagogischen Anforderungen von Schulnetzen

           Links zu Unterrichtsmaterial (auch Quali) (aktualisiert am19.01.2003)

           Infos zur Fachtagung "Computereinsatz in Schulen"

           Beispiel: Homepage mit MS Publisher


  • Mailingliste für die Systembetreuer und Masterteacher
           
                    (Anleitung zur Anmeldung)  


Hinweise, Tipps, Anregungen, Kritik bitte an alfred@bauernfeindweb.de richten

 

 

 

Nebenwirkungen unbekannt (SZ vom 30.10.01)

Das Internet und die Kinder: Nach dem Anfangsboom stagnieren die Nutzerzahlen, nur die Wissenskluft steigt

Das Fernsehen macht Kinder dick, dumm und sprachlos, diagnostizieren Kulturpessimisten. Ganz zu schweigen von der manipulativen Wirkung, die Kritiker mit der Gewehrkugel-Hypothese – „die Medienbotschaft des  Fernsehens durchschlägt das Gehirn des Rezipienten, ohne dass er sich dagegen wehren kann“ –  wissenschaftlich zu fundieren versuchen. Das sind nun altbekannte und immer wieder zu Felde geführte Mythen  wider die Teufelskiste Fernsehen. Wie steht es aber mit den  Risiken und Nebenwirkungen des Internet?

Zunächst einmal: Kinder sind heutzutage schon früh aktive und selbstbe- stimmte Mediennutzer, hat die Medienforschungsabteilung des Privatsenders Super RTL, Marktführer bei den 3- bis 13-jährigen  Zuschauern, erforscht. Wie beruhigend, also anscheinend keine Gefahr mehr durch passive Dauerberieselung. Vertraut  man einer weiteren Studie („Online Kids 2001“), die Super RTL in Auftrag gegeben hat, besteht in puncto Internet noch weniger Grund zur Sorge: Von den 6- bis 17-Jährigen nutzen derzeit zwar 35 Prozent das Internet, das entspricht einer Verdreifachung im Vergleich zum Dezember 1999. Doch die Sprösslinge surfen, chatten und spielen durchschnittlich nur zwei Stunden pro Woche im weltweiten Netz. Das Fernsehen bleibt Medium Nummer eins, bei Jungen und Mädchen gleichermaßen. Fast zwei Stunden pro Tag verbringt der Nachwuchs vor der Glotze.

Heavy Eltern, heavy Kids 

Und noch ein Beruhigungstropfen für Kritiker des Internet. In den deutschen Haushalten ist mittlerweile eine PC-Sättigung erreicht, sagt Denise Ullrich vom Münchner Marktforschungsinstitut Icon Kids& Youth, welches die Online Kids-Studie für SuperRTL erhoben hat. 46Prozent der deutschen Haushalte haben einen Computer, 20 Prozent sogar mit Internet- Anschluss. Aber der Anfangsboom habe sich verlangsamt, in den kommenden ein, zwei Jahren sei mit keinem drastischen Anstieg der Nutzerzahlen zu rechnen. Stattdessen werde die Kluft zwischen Usern und Nicht-Usern immer größer. Wer heute online sei, werde das neue Medium mehr lieben, technisch besser ausgerüstet sein und Inhalten gegenüber anspruchsvoller sein. 

Was bedeutet das für die Zukunft? Heavy Eltern gleich heavy Kids, lautet die Prognose in der Medienforschersprache: Internet-geschulte Eltern haben meist Internet-geschulte Kinder, weshalb Denise Ullrich die Vorbildwirkung von Eltern und Schule besonders unterstreicht. „Kinder müssen lernen, aktiv zu werden“, rät die Forscherin. Anders als beim Fernsehen tut sich beim Computer erstmal gar nichts, wenn man keine Taste drückt oder Maus führt. Ein weiterer Blick in die Statistik verrät, dass die Internetnutzung bei Kindern im Alter von etwa zehn Jahren sprunghaft ansteigt – wegen der gesteigerten Lese- und Tippfähigkeit und Fremdsprachenkenntnis. „Kinder haben mit Anglizismen und Sprachcodes weniger Probleme als Rentner. sms oder bookmark gehören zum geläufige Vokabular“, weiß Clemens Lambrecht, Medienpädagoge an der Gesamthochschule Kassel. Summa summarum gehen die Kids zwar öfter ins Netz als früher, aber nicht mehr so lang: um die 30 Minuten pro Sitzung. Wie viel Internet ist gesund? Einen Beipackzettel zur Dosierung mag Clemens Lambrecht nicht ausstellen. „Sind fünf Stunden produktiv und eine halbe Stunde schädlich? Das ist keine Frage der Zeit, sondern der Qualität.“ 

Auffallend ist, dass Jungen und Mädchen das Internet gleichermaßen häufig nutzen. „Diem Mädels haben die Technik begriffen“, frohlockt Marktforscherin Ullrich und wagt die These: „Mädels sind nicht nur die besseren Autofahrer, sie werden auch die besseren Internet-Nutzer sein.“ Das Chatten sei im Übrigen für die weiblichen Nutzer erfunden worden, während sich die Jungs im Internet als Kommunikationsmuffel erweisen und lieber online spielen. Das Kommunikationsbedürfnis via Email wächst allerdings bei beiden mit zunehmendem Alter; bis zur Pubertät ist eher das Surfen wichtig. Je erfahrener und älter die Online-Kinder sind, desto zielgerichteter nutzen sie das Medium. DiePrioritäten verschieben sich, das Angebot wird spezifischer und kritischer beäugt.

Eine Hitliste der beliebtesten Kinderwebsites gibt es nicht, kann es auch nicht geben, zu sehr polarisieren die Interessen. Trendfiguren, die sich durch Kinderzimmer robben, schießen, zaubern, unterliegen der Kurzlebigkeit. Harry Potter beispielsweise, im vergangenen Jahr noch der große Hit, entwickelt sich schon zur Eintagsfliege. 72 Prozent der befragten Jugendlichen sind die Inhalte einer Website am wichtigsten, um auf dem Laufenden zu bleiben und mitreden zu können. Die graphische Umsetzung oder gar Gewinnspiele sind von nachrangigem Interesse. Das zeige sich bei bravo.de, dem Online- Ableger der Jugendzeitschrift – behauptet Marktforscherin Ullrich. Obwohl die Seite wie eine normale Erwachsenen-Seite aufgemacht sei, würden sich sowohl Jugendliche als auch Kinder reinklicken. 

Reine Kinderseiten gibt es im Netz zu Hauf, meist poppig-bunt und akustisch untermalt. Vor allem die Fernsehsender geben sich mit der crossmedialen Präsenz große Mühe, zum Beipiel toggo.de von Super RTL und kindernetz.de vom SWR. Um sich in diesem blinkenden Wirrwarr zurechtzufinden, gibt es spezielle Suchmaschinen. blinde-kuh.de, die erste deutschsprachige, nicht-kommerzielle Suchmaschine für Kinder, ist seit 1997 online; wohltuenderweise ganz ohne „KlickiBunti“- und „HyperFunBlinki“- Tamtam, damit die Kinder nicht abgelenkt werden von ihrer Suche nach Information, Web-Angeboten und Mailfreunden. Die allgemeine Internet-Flaute macht aber auch vor Kinderangeboten nicht Halt: Milkmoon.de muss an diesem Mittwoch offline gehen.

Selbstschutz auf Rezept 

Die neuesten Erkenntnisse zur Internetnutzung bei Kindern können nicht darüber hinwegtäuschen, dass das World Wide Web noch immer eine Reihe von Gefahren birgt. Nicht überall, wo „für Kinder“ drauf steht, ist auch „für Kinder“ drin. Dabei sind es weniger die so genannten Schmuddelseiten, die als Gefahr im Internet auf Kinder lauern, als vielmehr Angebote, die es mit dem Datenschutz nicht so genau nehmen. Oft geht es um’s Geldverdienen an Kindern, die noch etwas tollpatschig durch das Netz tapern und alles für ein Spiel halten – auch wenn E-Commerce, das Einkaufen im Netz, für die meisten Kinder laut Statistik uninteressant ist und sie obendrein nicht geschäftsfähig sind. Die Anbieter von seriösen Kinderseiten verordnen ihren heranwachsenden Nutzern Selbstschutz und Selbstselektion, denn mit technischen Mitteln ist der Kinder- und Jugendschutz im Netz kaum zu bewerkstelligen. Sicherheitstipps („gib niemals persönliche Daten preis“) sind auf fast jeder Homepage zu finden. Auch gibt es Initiativen, wie den Verein Mit Sicherheit Spaß, die sich für technische und inhaltliche Sicherheitsstandards stark machen. Nur juristisch ist kindergefährdenden Angeboten, wie rotten.com, derzeit schwer beizukommen. Weder deutsches noch europäisches Recht kann greifen, wenn der Server in England, der Anbieter in Griechenland und der User in Deutschland sitzt. Das World Wide Web ist grenzüberschreitend. Kraft Foods, Betreiber von milka.de, hat vor diesem Problem kapituliert und seine Chats vor kurzem geschlossen, da es „einige Vorfälle mit anstößigen Beiträgen gegeben hat“. Ein elterliches Internet-Verbot für Kinder hält Medienpädagoge Lambrecht trotz allem für unangebracht. Sokrates’ Warnung anno dazumal, Lesen verderbe den Charakter, hätte sich schließlich auch nicht bewahrheitet. Die beste Prophylaxe sei immer noch gemeinsames Surfen mit dem Nachwuchs.

SENTA KRASSER

 

 

 

 

 

 

Stand: 2001-02-02

Entwurf eines Kollegen aus Oberfranken zum Masterteacherkonzept:

Im Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums vom 25.10.00 wird auf das Fortbildungsprojekt "INTEL Lehren für die Zukunft" hingewiesen. Der Initiative wird eine besondere Bedeutung zugemessen, weshalb alle Lehrkräfte aller Schularten aufgerufen werden, sich daran zu beteiligen. In den Jahren 2001 und 2002 soll dies ein Fortbildungsschwerpunkt in bayerischen Schulen darstellen.  

Um den Lehrkräften der oberfränkischen Förderschulen die Möglichkeit zu geben, daran in geeigneter Weise teilzunehmen, sind die wichtigsten Inhalte und Vorschläge für eine Umsetzung in Oberfranken nachfolgend beschrieben:

 

Inhalt der Maßnahme "INTEL – Lehren für die Zukunft" 

Alle Lehrkräfte sollen in einer bis zu 40-stündigen schulinternen Fortbildung (á 45 Minuten UZE) in wichtigen Bausteinen aktueller Computersoftware geschult werden. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Verteilung der (bis zu) 40 Stunden kann schulhausintern beliebig vorgenommen werden. Es können z.B. pro Monat 3 Stunden außerhalb der Unterrichtszeit angesetzt werden oder auf Wunsch der Lehrkräfte auch stärker konzentrierte Blockveranstaltungen abgehalten werden. Die gesamte Fortbildungsreihe sollte innerhalb eines Jahres, spätestens bis Ende 2002 abgeschlossen sein.

Die Fortbildungsbausteine umfassen folgende Punkte:  

Fortbildungsinhalt

Medium / Software

Informationen finden, bewerten, bearbeiten

MS Encarta 2000, Internet

Mit Texten arbeiten (Elternbrief, Arbeitsblätter gestalten u.a.)

MS Word 2000

Broschüren und Schülerzeitungen erstellen

MS Publisher 2000

Bilder erstellen und bearbeiten

MS Photo Draw 2000

Arbeitsmaterialien für den offenen Unterricht entwickeln (z.B. Lernspiele, Kreuzworträtsel, Lückentexte)

Hot Potatoes u.a. verschiedene MS-Produkte

Mit Tabellen rechnen

MS Excel 2000

Internet-Seiten erstellen

MS Frontpage 2000

Lernsoftware kennen lernen, bewerten und einsetzen

Bsp. Alpen-CD-ROM, Info-Quellen für Lernsoftware kennen und benutzen

Multimedia begreifen

Mediator 5.0

Kontakte knüpfen, sich austauschen, 
voneinander lernen

E-Mail, Newsgroups, Chat, Mailinglisten kennen und nutzen lernen

Rechtbewusstsein schaffen

MS-Word 2000 und MS-Powerpoint 2000

Unterrichtsprojekt: die Teilnehmer erstellen mit der Software ein eigenes Projekt

Software ist projektabhängig, mindestens jedoch MS Frontpage und MS Power-Point

Inhalte multimedial präsentieren

MS Power Point 2000

 Es können inhaltliche Schwerpunkte gebildet werden, die von den schulhausinternen Interessen bestimmt werden. Die gesamte für die Fortbildung nötige Software (MS Office 2000 Premium, Mediator 5.0, MS Encarta, Alpen-CD, Handbuch mit Übungsbeispielen, 2 CD-ROMs mit Projektbeispielen) im Marktwert von ca. 1500 DM wird jedem Teilnehmer gegen eine Schutzgebühr von 50 DM zur Verfügung gestellt. Sie geht in dessen Besitz über, wenn er an der Fortbildung regelmäßig teilnimmt und alleine oder in einer Kleingruppe von 2 bis 3 Personen am Ende der Fortbildung ein auf ein Unterrichtsthema bezogenes Projekt mit der erlernten Software erstellt. Ferner erhält der Teilnehmer ein von Frau Staatsministerin Monika Hohlmeier und Herrn Geschäftsführer Günther Jünger der Firma INTEL GmbH gemeinsam ausgestelltes Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

 

Organisatorische und technische Rahmenbedingungen:

·         Schulhausinterne Multiplikatoren: Die schulhausinternen Fortbildungen werden von sogenannten "Master-Teachern" geleitet. Diese werden in einer zweitägigen Fortbildung in ihre Aufgaben eingeführt und mit den Materialien vertraut gemacht. Die Schulleitungen werden gebeten, für diese Aufgabe eine interessierte und geeignete Kollegin oder einen Kollegen zu benennen. In der Regel wird der schulhausinterne Systembetreuer für diese Aufgabe in Frage kommen, was aber keine Bedingung ist. Der "Master-Teacher" erhält ein Honorar von 40 DM pro UZE. Pro Schule stehen hierfür maximal 1600 DM zur Verfügung.

·         Teilnehmerzahl: eine Fortbildungsgruppe sollte die Anzahl von 15 nicht überschreiten, da nach Möglichkeit jede Lehrkraft alleine oder partnerweise einen Rechner zum Arbeiten zur Verfügung haben sollte. Sollte die Teilnehmerzahl sehr gering sein, besteht auch die Möglichkeit, in Kooperation mit einer anderen Schule (auch benachbarte Grund- oder Hauptschule) eine Fortbildungsreihe durchzuführen.

·         Technische Voraussetzungen: die notwendige Software wird den Teilnehmern zur Verfügung gestellt und kann sowohl in der Schule im Schulungsraum (während der Projektzeitraumes) als auch zu Hause (dauerhaft) installiert werden. Damit die Software funktioniert, sollten neuere Rechner zur Verfügung stehen. Als Voraussetzungen für die Projekt-CDs werden genannt:

   Multimedia-PC mit Windows 95 oder höher

   Pentium Prozessor

   32 MB RAM

   4-fach-CD-ROM-Laufwerk

   Soundkarte

   Grafikkarte 1024x768

   DirectX, Internet Explorer 5.x

 

Stand: 2001-01-23

ANLAGE:

Intel - Lehren für die Zukunft

mit Unterstützung von Microsoft

Ziele und Schwerpunkte

Ziel der Fortbildung „Intel® Lehren für die Zukunft" ist, dass Lehrkräfte bereits nach der Schulung den Computer und neue Medien effektiv in ihren Unterricht integrieren, um das Lernen zu unterstützen und die Lernergebnisse ihrer Schülerinnen und Schüler zu steigern. Dies ge­schieht im Einklang mit den existierenden Lehrplänen der Länder.

Kern ist eine 40-stündige Präsenzschulung, die aus 15 Bausteinen zielgruppensprezifisch zusammengestellt werden kann, wobei einige Module obligatorisch sind. Darüber hinaus sollen die Lehrkräfte inspiriert werden, die erworbenen Fertigkeiten, individuell und im Team in der täglichen Praxis anzuwenden.

Schwerpunkte von „Intel® Lehren für die Zukunft" sind:

• Methodisch - didaktische Integration neuer Medien im Unterricht

• Effektive Nutzung von Technolgie

• Realisierung von konkreten Unterrichtsinhalten

• Anleitung zu fachübergreifenden Projekten

• Förderung von Teamarbeit

• Evaluation

Die erstellten Projekte werden auf der Online-Datenbank http://www.intel-lehren.net gesammelt, um der Fortbildung weiterer Lehrkräfte zur Verfügung zu stehen und als Fundus für die Unterrichtsarbeit zu dienen.

Die im Rahmen der Evaluation gesammelten Erfahrungen fließen in Programmupdates von „Intel® Lehren für die Zukunft" ein.

Das "Intel® Lehren für die Zukunft" Konzept wurde vom Institute of Computer Technology (ICT) (Sunnyvale, California, USA) entwickelt. Das ICT ist eine nicht kommerzielle Einrichtung, welche Technology Trainings durchführt und sowohl Schulen als auch die Industrie konzeptionell und planungstechnisch unterstützt.

Die deutsche Adaption der Materialien wurde an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalsführung in Dillingen durchgeführt. Dabei werden die Inhalte und Methoden den deutschen Bildungsanforderungen angepasst.

 _______________________________________________________________________________________                                  

Stand: 2000-12-09

  • CD-ROM Merides zur Medienerziehung in der Schule

_____________________________________________________________________________

Stand: 2000-10-09

  • Die Zentralstelle für Computer in Augsburg hat eine Broschüre "Informatik in der Schule" herausgegeben.

        Ein gedrucktes Exemplar bekamen die Fachberater an den Schulämtern;         die  pdf-Datei mit ca. 400 KB gibt es hier:

        http://www.zs-augsburg.de/texte/Informatik.pdf

  

  • Das KM zu den Aufgaben der Systembetreuer kann man unter folgender Adresse einsehen:

        http://www.werner-karolus.de/sys/i_sys_2.htm